Max Weinberg

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Max Weinberg – The Story of the „Mighty Max“

Am 13. April 1951 kam Max Weinberg in Newark, New Jersey zur Welt. Er ist verheiratet mit Becky Weinberg und lebt mit ihr und seinen zwei Kindern Ali und Jay Weinberg in Middletown, New Jersey. Im Alter von nur 5 Jahren wurde Max zum ersten Mal musikalisch aufmerksam, als er im Radio der „The Milton Berle Show“ lauschte. Initiator seines recht frühen Musikerdrangs war der Drummer D.J. Fontana, der für den „King“ Elvis Presley das Schlagzeug bediente.

Bereits mit nur sieben Jahren spielte er in einer Bar Mitzvah Band. Nachdem er sein Collegeabschluß mit Bravour hinter sich ließ, fand er immer wieder die Möglichkeit sein Talent als Drummer in kleinen Bands von Bars oder Theatern zu beweisen.

Sein Einstieg in die E Street Band fand er im August 1974, als der ehemalige Drummer der Bruce Springsteen Band, David Sancious, ausstieg um eigene Wege zu beschreiten. Max brachte mit seinen unverwechselbaren Drumsolis neuen Schwung in die Band und erwarb sich schnell seinen Spitznamen „The Mighty Max“.

Zwischen den Arbeiten zu „The River“ und „Born in the U.S.A.“ fand Max Zeit, sich mit dem Autor Robert Santelli zusammen zu tun. Und beide veröffentlichten 1984 ein Kompendium der Drums mit dem Titel „The Big Beat: Conversations with Rock´s Great Drummers“. In dieser „Drum-Bibel“ nahm Max Weinberg die verschiedenen Drumstile bekannter Schlagzeuger unter die Lupe. Unter anderem wurden die Stile von den Drumlegenden Ringo Starr von den Beatles, Charlie Watts von den Rolling Stones, Dave Clark von den Dave Clark Five und D.J. Fontana, der sich einen Namen gemacht hatte mit seinem Auftritt in der „The Milton Berle Show“ als er mit dem „King“ Elvis Presley auftrat, näher betrachtet und kommentiert.

Dieses Buch wurde später auf einer 3 CD-Serie für das Lable Rhino Records veröffentlicht und trug den Titel „Max Weinberg Presents: Let There Be Drums“. Begleitet wurde die Veröffentlichung mit Kurzbeiträgen von namhaften Musikern wie Carole King, Southside Johnny, Gary U.S. Bonds, Meat Loaf und Ian Hunter.

1985 wurde Max Weinberg im Magazin „Playboy“ als Bester Drummer honoriert.

1988 erhielt die Musikwelt einen Schock als bekannt wurde, dass die E Street Band aufgelöst wurde. Der Schock saß allen Bandmitgliedern tief in den Knochen. Denn ein paar Mitglieder waren über Jahrzehnte ein fester Bestandteil im Leben ihres „Bosses“: Bruce Springsteen. Am härtesten traf es damals Clarence Clemons. Der „Big Man“ wie er liebevoll in der Band genannt wird, war seiner zeit auf Tour mit Ringo Starr und erhielt telefonisch von Bruce die Information das das Ende der E Street Band eingeläutet wird. (Aber dazu werde ich in der nächsten „E Street Band Member Story“ schreiben)

1990 startete Max Weinberg sein eigenes Plattenlable, was er ironisch „Hard Ticket Entertainment“ nannte. Bereits im folge Jahr 1991, wurde sein Album „Killer Joe´s Scene of Crime“ veröffentlicht, das mit namhaften Gastauftritten von Steve Van Zandt, Jon Bon Jovi, Southside Johnny und andern Musikern bestückt gewesen ist.

In den darauf folgenden Jahren war „Mighty Max“ Weinberg sehr produktiv. Er tourte mit der „10.000 Maniacs“ Band, spielte 1992 und 1996 für den damaligen Präsidenten Bill Clinton auf Galas und zeigte Bühnenpräsenz bei den Grammy Awards 1995.

1995 war ein gutes Jahr für ihn, aber auch für die ehemaligen E Street Band Mitglieder. In diesem Jahr trommelte Bruce Springsteen seine alten „Wegbegleiter“ zusammen, um ein „Greatest Hits“ Album aufzunehmen. Das Wiedersehen mit der Band war geradezu ein Freudenfest. Und die Zusammenstellung der einzelnen Songs erwies sich als äußerst positiv. Denn man nahm gleich ein paar neue Songs mit der Band auf. Unter anderem wurde „This hard land“ neu zum Leben erweckt und erstrahlte mit der gesamten E Street Band im Glanze alter Zeiten. Den Spaß den sie während den Produktionstagen hatten, wurde auf einem Video und später auf einer DVD festgehalten.

Mit „Blood Brothers“ bekam das Fan-Herz zum ersten Mal einen Einblick in der Schaffensphase der E Street Band im Studio. Für mich ist es ein zeitloses Dokument, was die Freude der Band nach der Trennung, richtig gut einfängt. Sei es der Geburtstag von Clarence Clemons der mit einer Torte gefeiert wurde, oder einen sichtlich angeheiterten Bruce Springsteen, der gehörig ins Tequilaglas geschaut hatte.

Spekulationen um eine mögliche Reunion der Band, wurden von dem Jon Landau Management sofort verneint. Nichts desto Trotz kletterte das Album unmittelbar nach seiner Veröffentlichung auf Platz 1 der Billboardcharts und in Europa. Ein paar Auftritte für Videoclipaufnahmen und kurze Gigs in amerikanischen Pups waren Sternstunden einer längst vergangenen Ära. Das Highlight 1995 in der Rockmusik, war sicherlich die Einweihung des „Hall of Fame Museum“ in Cleveland, Ohio. Und so wurde der 02. September 1995 für Springsteen-Fans und der Rockwelt ein historisches Ereignis. Vor 60.000 Fans spielte die E Street Band im Cleveland Stadion von Ohio, ein kurzes aber denkwürdiges Gig. Viele Stars waren gekommen um an der Eröffnung dran teilzunehmen. Doch der Abend wurde mit dem Auftritt der E Street Band gekrönt, als die Rocklegenden Chuck Berry, Jerry Lee Lewis und Bob Dylan auf die Bühne kamen, um mit der Band ein Rockfeuerwerk abzufackeln. Dennoch verhalten nach dem Ende der Eröffnung, die lang anhaltenden „Bruuuuuce-Rufe“ im weiten Rund. Denn eine Reunion stand „noch“ nicht bevor ;-(

Doch für Max Weinberg war es kein Ende der Musik. Er war fest angestellt in der Conan O´Brien Show und heizte mit seiner Band „Max Weinberg 7″ täglich das Publikum ein. Für die Show und das Publikum war Max Weinberg ein idealer Musikakt an jedem Abend und unverzichtbar

Die Band „Max Weinberg 7″ besteht aus insgesamt 7 glanzvoll, grandiosen Musikern:

– Max Weinberg (Drums)

– Richie „Labamba“ Rosenberg (Trombonist)

– Jimmy Vivino (Guitar)

– Mark „Love Man“ Pender (Trompets)

– Jerry Vivino (Saxophon)

– Scott Healy (Keyboards)

– Mike Merrit (Bassguitar)

Der Erfolg der Band war so enorm, das sogar Tom Shales von der „Washington Post“ die „Max Weinberg 7″ als die beste Band des Late Night TV ehrte. Der Erfolg und den sichtlichen Spaß der Band während der einzelnen Fernsehshows war so groß, das sich Max entschied eine CD zu veröffentlichen mit seinen „Late Night Favorites“.

Die später darauf folgende Reunion der E Street Band setzte neue Maßstäbe und schlug ein neues Kapitel in der Rockgeschichte auf!!!!!

Fazit:

Max Weinberg ist ein außergewöhnlicher Schlagzeuger. Mit seiner Fönfrisur und seiner Brille sieht er eher nach einem Sportlehrer oder einem strengen Lateinlehrer aus. Doch hinter der Fassade eines Gentlemans versteckt sich ein energiegeladenes Bündel, was Abend für Abend in den Shows explodiert. Treibender, stampfender, erdiger Rocksound. Das macht ihn aus und zudem zu einem der charistmatischten Musiker unserer Zeit. Wenn man bei einem Konzert auf die Leinwand schaut und die unbändige Kraft sieht, die von ihm ausgeht, dann sieht man pure Energie und schier grenzenlosen Spaß an der Sache. Mit angespanntem Gesicht drischt Weinberg auf seinen eher kleine Drums ein und treibt die E Street Band zu Höchstform an.

Jeder Moment indem ich sein Drumsolo höre, sei es bei „Tougher than the rest“ oder bei „Devils Arcade“, sagt mir dass es keinen besseren Drummer gibt neben dem begnadeten Phil Collins, als Max Weinberg. Er ist die ruhende Kraft der Band der Abend für Abend alles gibt und seinem Schlagzeug alles abverlangt.

Thank´s Max your realy „The mighty, mighty Max. And one of the greatest Rockdrumer in Rockhistory. And you’re my „Mighty“ Blood Brother

Gary Tallent – The Story of „The Bass-Thunder from Downunder“

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Gary Wayne Tallent wurde am 27.Oktober 1949 in Detroit, Michigan geboren. Seine Familie lebte in den Jahren in verschiedenen Städten der Ostküste Amerikas. Am Ende zog es die Tallent´s nach Neptune City in dem Staat New Jersey. Gary war kein Einzelkind. Er hatte sechs Geschwister. Vier Brüder (Thomas, Charles, Roger, Steven) und zwei Schwestern (Brenda, Elaine).Während seiner Schulzeit in den späten Sechziger Jahren an der Neptune High School, war er befreundet mit Johnny Lyon (alias Southside Johnny von den Asbury Jukes) und Vini Lopez.

Die ´60er Jahre waren sehr schöne Jahre. Die musikalische Invasion aus England, veränderte die amerikanische Musik. Die Beatles revolutionierten die Rockmusik. Und die Beatlemania schwappte rüber nach Amerika. Jede Gruppe von der Ost-, bis zur Westküste, versuchte den Stil der Europäischen Gruppen nachzuspielen. Auch Gary Tallent nahm die Invasion mit. Sein erstes Instrument war eine Tuba. Doch da die Gruppen aus England kein Tubaspieler im Ensemble hatten, fing Gary an, das Bass-Spiel zu erlernen. Sein Bass-Spiel erlernte er von zahlreichen, namhaften Bassisten. Hierbei war es James Jamerson, Duck Dunn und vor allem Sir Paul McCartney beeindruckten den jungen Gary. Erst Ende der ´70er Jahre nahm er ein paar Unterrichtsstunden bei Jerry Jemmot. In einem späterem Interview sagte Gray „Jamerson, Dunn, McCartney, they are real big bassplayer…but I stole from every one.“

1967 spielte Tallent seinen Bass in der Gruppe „Little Melvin & The Invaders“ wo er auch auf Clarence Clemons traf, der in der Band Saxophon spielte. Es ist nicht viel über die Gruppe bekannt und 1968 ersetzte Gary, Wendell John bei der „Downtown Tangiers Band“. In diesem Ensemble lernte er Vini Lopez (Schlagzeug), Danny Federici (Tatseninstrumente) und Bill Chinnock (Gitarre) kennen. Als sich die Gruppe im gleichen Jahr trennte, taten sich Gary und Vini Lopez zusammen und spielten in der Band „Moment of truth“.

Die Musikszene in den späten ´60er Jahren war grad in den U.S.A. für kleine Bands eine schwierige Zeit. Und so endete die „Moment of truth“ Zeit rasch. Und Gary Tallent trat mit Steve van Zandt und Bill Ryan den „Jaywalkers“ bei. Auch diese Band existierte nicht lang. Ein paar kurze Auftritte und schon waren sie Bandgeschichte. Erneut wendete sich das Blatt Tallents und er gründete mit Bill Chinnock die Gruppe „Glory Road“. Kleine Erfolge machten sich bemerkbar. Doch der Erfolg war der Band nicht lang voraus. Denn bereits 1970 verließ der Tasteninstrumentalist die „Glory Road“ und wurde von David Sancious ersetzt.

1971 löste sich „Glory Road“ auf, und Gary Tallent, David Sancious schlossen sich Bruce Springsteen und seiner Gruppe „Dr. Zoom & The Sonic Boom“ an. In diesem Ensemble traf Gary wieder auf Vini Lopez, Danny Federici, Steve van Zandt und Johnny Lyon. Die Band bestand trotz großen Erfolgen an der Ostküste nur bis Ende 1972, danach gründete Bruce Springsteen seine erste „Bruce Springsteen Band“. Außer Johnny Lyon, der eigene Wege ging, war die Band komplett. Im gleichen Jahr wollte Bruce Springsteen auch eine eigene Karriere starten. Und so schlossen sich die Mitglieder seiner „Bruce Springsteen Band“ zum größten Teil Johnny Lyon an und spielten mit ihm in der „Sundance“ Band. Doch auch um diese war es rasch geschehen und Johnny Lyon löste sie auf.

Nachdem Bruce Springsteen seinen Plattenvertrag unterzeichnet hatte, trommelte der zukünftige „Boss“ seine alten Bandmitglieder zusammen und gründete die E Street Band. Seit diesem Zeitpunkt an, wurde Rockgeschichte geschrieben. Der Bahnbrechende Erfolg der Band zog sich bis in die späten ´80er Jahre. Aus der „Great Bar Band“ wurde eine Rockband die ganze Arenen und Stadien weltweit füllten.1989 kam dann das überraschende aus der E Street Band. Wie alle anderen Bandmitglieder, traf es Gary ebenfalls wie ein Schlag. Und so zog Tallent von New Jersey nach Nashville, Tennessee. Dort fing er eine eigene Karriere an als Produzent und Studio-Bassist. In Nashville erbaute er sein eigenes Aufnahmestudio und nannte es „Moon Dog“. Den Namen des Studios entnahm er von John Lennon. Den Lennon taufte seine erste Band auf den Namen.

1995 traf Gary Tallent auf Tim Coats. Beide formten zusammen ein eigenes Platten-Label die „D´Ville Record Group“ in Marathon Village. Die ´90er Jahre waren große Jahre für Tallent. Er arbeitete mit Sonny Burgess, Julian Dawson, den „Delevantes“, Steve Earle, Steve Forbert, den „Hoopsnakes“ „Evan Johns & His H-Bombs“,Robert Earl Keen Jr., Greg Trooper und Sothside Johnny & The Asbury Jukes zusammen. Er produzierte nicht nur Aufnahmen für andere Künstler, sondern er spielte für viele Bands auch den Bass. Zudem ist Tallent verheiratet und hat zwei Kinder (Isaac und Olivia). Im gleichen Jahr half Tallent seinen ehemaligen „Boss“ und Arbeitgeber Bruce Springsteen bei den Aufnahmen zum Grammy Award ausgezeichneten Album „The Ghost of Tom Joad“.Das Jahr 1999 war DAS Jahr der Reunion. Bruce Springsteen ging mit der E Street Band auf Welttournee. Die Tour war eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Band. Geprägt wurde sie durch 10 Rekord brechende Auftritte im legendären Madison Square Garden von New York. Die E Street Band war wieder „On the road“. 2002 folgte das erste E Street Band Album seit Jahrzehnte. Und es wurde gleich mit dem Grammy Award, als bestes Rockalbum ausgezeichnet. 2004 ging die Band mit Gary auf die „Vote for Change“ und versuchten das Wahljahr in den U.S.A. zu beeinflussen. Doch leider „noch“ ohne Erfolg.

2007 war erneut das E Street Band Jahr. Mit dem Album „Magic“ und eine anschließende Welttournee brachte es die Band zu einem Award als erfolgreichste Tour 2007/2008 ein. Die unglaubliche Intensität der Band und jedes einzelnen Charisma ihrer Bandmitglieder, sorgten für ausverkaufte Häuser weltweit. Mittlerweile legendär, der Auftritt der E Street im Nou Camp Stadion von Barcelona. 80.000 Fans kamen jeweils (!!!) an zwei Abenden ins Stadion. Und die „Mission“ ihres Bosses ist noch längst nicht zu Ende. Das neue Album „Workin´on a dream“ wird ab dem 23. Januar in den deutschen Läden stehen und eine Welttournee ist bereits in Planung. Die E Street Band mit Gary Tallent an Bord wird zudem als Show-Act bei der Superbowl in den U.S.A. auftreten und den 70.000 Football-Fans 30 Minuten lang einheizen…..“Baby we were born to run“

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