2. Kritik/Review: Working on a dream: Das neue „Born to run“ ?

So, Steven, ich folg jetzt mal deinem Beispiel und gebe meine Meinung an dieser Stelle zum besten!!

Allerdings nach zweimaligem Hören…es könnte also sein, dass sich morgen meine Meinung schon  wieder ändert oder mir noch was einfällt…oder whatever

Aber ich sitz ja hier an der Quelle 😉

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1. OUTLAW PETE

Eine echt geile Nummer, erinnert leicht an „The Ghost Of Tom Joad“, nicht von der Musik her, sondern eher von der Tatsache, dass es wie eine Geschichte ist. Nach diesen einen Song könnte man einen zweistündigen Film drehen oder ein mächtig dickes Buch schreiben.

Die Musik, der Text….alles so wie es sein muss. Der Song geht in die Ohren und nicht mehr raus. Dennoch war ich leicht überrascht, als ich das Lied das erste Mal gehört hab, weil es nicht so wirklich  der Bruce von den letzten CDs ist. Aber  einfach nur wooooooooooow…..

–>10 von 5 Sternen 😉

2. MY LUCKY DAY

Why couldn’t I be Patti Scialfa?

Welche Frau träumt nicht von einem Mann, der ihr sagt…bzw in so einem HammerSong vorsingt, dass sie sein Glückstag ist?

Bei dem Song geht die Post ab. Der der geht ebenfalls ins Ohr und bleibt drin. Der Text, perfekt, die Musik, die Stimme….usw..

–> 10 von 5 Sternen…

3. WORKING ON A DREAM

OBAAAAAAAAMA! Fällt mir da als erstes ein 😉

Und auch hier wieder geiler song! Ich kann mich den anderen nur anschließen, wer arbeitet nicht an seinen Träumen?

Eine Mid-Tempo Nummer, die AUCH ins Ohr geht uns sich den anderen dazu gesellt 🙂 Tiefsinnig, nachdenklich und ich würde mal sagen, wegen dem Song, ist Obama jetzt Präsident.

–> also auch hier 10 von 5 Sternen

4. QUEEN OF THE SUPERMARKET

Der Titel auf den ich am meisten gespannt war….weil Queen of the supermarket eben…ich weiß nicht so genau mit was ich gerechnet hab, aber meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Die Musik locker, der Text wow…und Bruces Stimme im Kontrast zur lockeren Musik, denn eigentlich ist das Lied nicht so glücklich wie sich die Musik anhört, weil man den Eindruck bekommt, dass es sich um eine eher unglückliche Liebe handelt. Ein genialer Love-Song…Ein „Heul-Song“, den mach ich an und könnte anfangen zu heulen, wieso auch immer…aber es ist so…deshalb hier:

–10von 5 Sternen

5. WHAT LOVE CAN DO

Ja, der Song von dem ich beim ersten Hören weiterschalten wollte…dann aber gedacht hab, das ist der BOSS, das kannst du nicht machen…also hab ich es nicht gemacht und bin froh drüber….das Gegenstück zu „MY LUCKY DAY“, nicht alles ist so toll, wie es immer heißt….die dunkle Seite der Liebe, hätte auch gut auf „Human Touch“ gepasst. Ich finde hier drauf passt es  so gut, weil es auf das Gesamtbild gesehen ein Kontrast ist. Die Musik auch wieder luftig locker…dennoch auch typisch E-Street.

-> 9 von 5 Sternen

6. THIS LIFE

Jetzt ja…eins meiner Favorites von dem Album…weil es einfach nur wahnsinn ist…für meine Ohren bombastisch! Traurig, glücklich….auch ein „Heul-Song“

Hoffnungslosigkeit…und auch hier wieder die Frage „Why couldn’t I be Patti Scialfa“?

„With you i have been blessed“….die Musik unterlegt den perfekten Text ebenfalls perfekt. Meiner Meinung nach der perfekteste und schönste Love-Song den ich je gehört hab…das Lied hat mich beim ersten Hören direkt in seinen Bann gezogen…

–> 10 von 5 Sternen 😉

7. GOOD EYE

Allem Anschein nach experimentiiert Bruce gerne…erst der Jersey Devil und dann das hier…gewöhungsbedurftig, aber bei genauerem Hören schöne Nummer, die das Album noch abwechslungsreicher macht…gut gemacht!!

–> 8 von 5 Sternen

8. TOMORROW NEVER KNOWS

Eine geile, lockere Country Nummer, die auch wieder zum Nachdenken anregt. Am liebsten den ganzen Tag so auf der Wiese liegen, wie Bruce auf dem dazugehörigen Bild und das Lied hören. Eine sehr schöne Nummer!!!!! Da kann ich nichts weiter zu sagen als:

–> 10 von 5 Sternen

9. LIFE ITSELF

Düster, schön…Love Song…und „Why couldn’t i be patti scialfa?“

Weder zu langsam, noch zu schnell…und auch wieder Bruces Experimentierfreude.

Auch wieder nachdenklich, tiefsinning…und melancholisch…geiler Song…

–>10von 5 Sternen

10. KINGDOM OF DAYS

What life can do to you! Auch wieder nachdenklich, tiefsinnig…hier könnte man anfangen zu philosophieren, über das Leben und auch der Zweifel an der Liebe. Er sagt tausendmal, dass er sie liebt und sie sagt, dass er es bweisen soll…any more questions?! GEILER SONG! Das kann eben nur der Boss!

–10von 5 Sternen

11. Surprise, Surprise

Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein lockerer, lustiger Sommer-Pop Song. Einfach nur ein „Ohrenschmaus“. Auch  wieder eins dieser perfekten Lieder…zu denen ich nicht so wirklich was schreiben kann…..außer:

–> 10 von 5 Sternen!

12. THE LAST CARNIVAL

We miss you, Danny….

Dieser Song, vielleicht eine Hommage an Danny und das Pierleben, das in Sandy poträtiert wird, nur hier eben von der anderen Seite. Eine schöne Art seinen „Bloodbrother“ zu würdigen. Es ist nicht N’UR traurig, sondern auf der anderen Seite eben auch hoffnungsvoll…..und wow……wenn ich sterbe, wird das Lied auf meiner Beerdigung gespielt! Was mich aus der düsteren Stimmung rausgezogen war der Chor zum Schluss….etwas seltsam…aber eben CARNIVAL…und Bruce, der experimentiert hat…und gut!

–>10 von 5 Sternen….

bonus track: THE WRESTLER

Golden Globe verdient gewonnen!!! Unverständigerweise nicht für den Oscar nominiert….aber gut. Das Lied auch wieder eine Geschichte, eine traurige Geschichte. Ich denke das gibt dem Film noch das i-Tüpfelchen und zeigt deutlich, dass es bei weitem kein Schlägerfilm ist, sondern, dass der Mann im Vordergrund steht, der nicht s mehr ist und nichts mehr hat….

–>10 von 5 Sternen.

Fazit: Ich würde das Album als eins der besten bezeichnen, die der Boss je gemacht hab und er macht seinem Namen BOSS alle Ehre. Allerdings kann ich nicht sagen, ob es besser ist als BORN TO RUN oder nicht, weil beide Alben an sich Meisterwerke sind. Die sich gegenseitig nichts nehmen. Ich hatte so meine Erwartungen nach Magic, an das nächste Album, als ich dann ein paar Songs vorab schön gehört hab, hab ich gedacht, mal sehen….aber alles in allem wurden diese Erwartungen weit übertroffen…und Magic auch und das war schon eins der besten CDs vom Boss.

Ich freu mich jetzt umso mehr auf die Tour!!

Wo ich Steven allerdings 100%ig zustimmen MUSS, ist der lächerlice Vermerk, freigegeben ab 0 Jahren auf dem Cover (was mit mittlerweile auch gefällt…), typisch Deutschland kann ich da nur sagen…

Das Cover, als ich es das erste Mal gesehen hab, hab ich nur gedacht „Oh mein Gott..nicht wirklich.Is denn schon wieder Weihnachten oder was?“ Das Cover sah für mich im ersten Moment nacht Weihnachten oder einem Gute-Nacht-Geschichten Buch aus. Aber mittlerweile find ich es ebenfalls einfach nur geil!!!! Passt zu demPERFEKTEN Album!!! Mit dieser CD werd ich viele schöne Stunden haben!

Fast hätte ich es vergessen: Das Booklet fantastisch, die Bilder wahnsinn (v.a. das mit Bruce im Gras, da wär frau gern die Gitarre ;-)) und besonders schön finde ich das Bild von Danny, mit der Widmung und dem Auszug aus Bruces Rede für Danny. Eine sehr schöne Stelle ausgesucht!!!!! Rundum Wow!! Nur ich wär auch gerne wieder für Trays….das hier mag ich nicht mit dem Reinstopfen und Rausziehen….aber auf der anderen Seite schlau gemacht, kurbelt den Verkauf an 😉

Der BOSS ist einfach der BESTE!!!!!!!!!!!!

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yummie 😉

Greetings from the Supermarket 😉 euer *jersey girl*

1. Kritik/Review: Working on a dream: Das neue „Born to run“ ?

Working on a dream: Das neue „Born to run“ ? ©

von Steven (German Tramps)

Front Cover

Der Rolling Stone gab 5 von 5 Sternen. Er verglich es mit dem Album „Born to Run“.

29 Jahre liegen zwischen beiden Alben. Born to Run hatte „Thunder Road“, „Backstreets“, „Born to run“ und „Jungleland“. Können die Songs des neuen Albums wirklich mit den Songs von „Born to Run“ mithalten ? Es ist sehr sehr schwer das neue Album mit „Born to Run“ zu vergleichen. Ein Album, dass in jeder „Besten Alben“ Liste in der Top Ten zu finden ist.

Oder müssen wir „Working on a dream“ nicht eher als Nachfolger von Magic sehen oder vielmehr als Magic Part 2 ? „Working on a dream“ entstand während der Tour 2007/2008 und enthält auch einige Songs aus der Magic Sessions. Wie es Bruce Springsteen schon berichtete:

“Gegen Ende der Aufnahmen zu ‘Magic’ war ich so begeistert von der Rückkehr zur “Pop-Produktion”, dass ich einfach weiter Songs schrieb. Als mein Freund, Produzent Brendan O’Brien, die neuen Lieder hörte, sagte er “Lass uns weitermachen”. Und genau das taten wir dann auch“….. (Bruce Springsteen)

Track by Track


1. Outlaw Pete

Song Nr. 1 schlägt ein wie eine Bombe ! Der Song wurde vom Roling Stone mit „Jungleland“ verglichen. Ich finde es schwer ihn mit Jungleland zu vergleichen. Beim ersten mal hören dachte ich, was die Thematik betrifft, an das Album „Nebraska“. Und der Sound errinert sehr an Songs/Quttakes der Alben „Darkness on the Edge of down“ oder „The River“.

Die Mundermonika erinnert mich an „Das Lied vom Tod“ und es wird gezielt immer wieder in eine andere Richtungen gelenkt. Mit 8 Minuten, der längste und vielleicht beste Song auf dem Album.

2. My Lucky Day

„My Lucky Day“ war die zweite „Radioauskopplung“. Ein richtiger gutelaune Song. Er folgt auf Outlaw Pete und gibt ein schnelles Tempo an.

3. Working On a Dream

Danach folgt Working on a dream, der Titeltrack. Für mich einer der besten Songs des Albums, der sogar meiner Schwester gefällt. Nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam. Die Thematik in dem Song ist wunderschön. Wer arbeitet nicht an einem seiner Träume ?

4. Queen of the Supermarket

Jetzt wird es etwas langsamer. Aber es bleibt nicht lange so langsam. Wunderschöne „Chor“ und wirklich Klasse Instrumentierung. Auch am Ende der Sound des Barcodescanner, sehr schön.

5. What Love Can Do

Guter Song, aber leider nicht mehr, eher sogar mittelmäßig.

6. This Life

Schlechtester Song auf dem Album. Die Stimme von Bruce ist zu leise, d.h. die Instrumentierung übertönt diese. Auch deshalb ist es der am schlechtesten abgemichte Song des Albums. Kein Rocksong eher Pop, gerade wegen dem „Gesang“ am Ende. Erinnert etwas an die Beach Boys.

7. Good Eye
„Reason to Belive“ trifft den Jersey Devil und good old Rock n’ Roll. Wird nicht jedem gefallen, aber ich mag diesen Song sehr. Dieser Song trägt dazu bei, dass das Album sehr Abwechslungsreich ist. Mit 2:14 Minuten, der kürzeste Song.

8. Tomorrow Never Knows
Ein Country Song par Excellence, wieder ein Stilwechsel. Ein Ohrwurm, der als Single ausgekoppelt werden müsste. Könnte zum Track des Albums werden.

9. Life Itself

Life Itself hebt sich etwas ab. Wieder eine Stilwechsel auf dem Album. Guter Song.

10. Kingdom of Days

Nicht besonderes, aber guter durchschnittlicher Song.

11. Surprise, Surprise

Überraschung ! Schon irgendwie. Eine schöne Nummer, sehr poplastig. Könnte einer dieser Songs werden, der von vielen geliebt wird und von anderen eben nicht J . Das selbe passierte schon mit „Girls in the summer clothes“. Aber bei jedem Konzert 2007/2008 sang jeder lauthals mit. Patti ist gegen Ende ganz kurz zu hören.

12. The Last Carnival

Ein trauriger und zugleich schöner Song.

Das Video zeigt Danny und berührt einen sehr. Falls dies das letzte Album bzw. die letzte Tour der E-Street Band wäre/ist, wäre/ist dieser Song ein würdiger Abschluss.

Bonus track:
13. The Wrestler

Er hatte alle Preise gewonnen, leider wurde er für den Oscar nicht nominiert. Ein Klasse Song, der auf das „Devils and Dust“-Album gepasst hätte.

DVD

Die DVD enthält Ausschnitte aus den Studio Sessions. Zu einigen Songs wurden aus diesen Ausschnitten Videos zusammengeschnitten. Man bekommt Zwischendurch immer wieder Einblicke in die Studioarbeit. Das Bild und der Sound gehen hierbei in Ordnung. Schade nur das bei den „Videos“, der Ton genommen wurde der Version, die auf dem Album gelandet war. Des Weiteren enthält die DVD „Night with the Jersey Devil“. Aber sie fällt etwas kurz aus. Man hätte ruhig zu jedem Song des Albums ein Video schneiden können. Ich hätte mir auch noch Interviews mit Bruce und co. gewünscht.

Fazit

Das Album mit Born to run zu vergleichen finde ich zu übertrieben. Es ist ein gutes Album, aber nicht besser wie die beiden Vorgänger Alben mit der E-Street Band, Magic oder The Rising. Nur ist der Abstand nicht sehr groß, wahrscheinlich nur ein tausendstel 😉 . Alleine im Design wurden die beiden Alben geschlagen. Die Aufmachung der limitierten Ausgabe mit DVD ist wunderschön. Nur eine Bitte, das nächste mal in Trays, dann verkratzen auch nicht die CD bzw. DVD beim herausholen. Das Album läuft mit Bonus Track etwas mehr als 51 Minuten, also hätte der „Jersey Devil“ auch noch als Bonus Track drauf gepasst. Und die DVD ist mit etwas mehr als 40 Minuten, auch nicht gerade lang.

Meine Highlights des Albums sind „Outlaw Pete“, „Working On a Dream“, „Queen of the Supermarket“, „Good Eye“, „Tomorrow Never Knows“ und „The Last Carnival“ (vielleicht auch „Suprise Suprise“). Der schlechteste Song meiner Meinung ist „This Life“.

Was mich an dem deutschen Album Cover stört ist der FSK 0 Aufdruck, leider kein Aufkleber (siehe Bild oben).

Wie findet ihr das neue Album „Working on a dream“ ?

Heute war es soweit. Das neue Album ist erschienen. Reviews unserer Teammitglieder findet ihr auf unserer Startseite im Laufe des Tages. Nur eines Vorab, da wir viele Anfragen bekamen bezüglich des Songs „Night with the Jersey Devil“. Der Song ist auf der DVD !!!!

Wie findet ihr das neue Album ? Was sind eure Highlights ? Wie findet ihr das Cover oder die DVD ? etc.

Sendet uns eure Meinung. German Tramps ist ein Projekt von Tramps für Tramps. Sendet eure „Review“/“Kritik“. Gibt bitte den Namen (Spitzname/Vorname/ Vor und Familienname etc.) an, unter der wir eure Review veröffentlichen sollen.

E-Mail an : germantramps@live.de

Oscar-Nominierungen…

Tja, da haben wir uns wohl zu früh gefreut oder wie?!

Bruce Springsteen, der den Song „The Wrestler“ für den gleichnamigen Film schrieb, komponierte und sang und schließlich mit dem Golden Globe belohnt wurde ist NICHT für den Oscar nominiert:

Achievement in music written for motion pictures (Original song)

  • Down to Earth” from “WALL-E” (Walt Disney), Music by Peter Gabriel and Thomas Newman, Lyric by Peter Gabriel
  • Jai Ho” from “Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Music by A.R. Rahman, Lyric by Gulzar
  • O Saya” from “Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Music and Lyric by A.R. Rahman and Maya Arulpragasam

Insgesamt schafften es auch nur 3 Songs zu einer Nominerung, da die anderen eine Mindestpunktzahl von 8 von der Jury nicht erzielen konnten.

Der indische Film „Slumdog Millionaire“ ist gleich zweimal nomniert…das lässt jetzt genug Raum für Spekulationenen….

Bei unseren Kollegen von http://www.backstreets.com könnt ihr alle genauer nachlesen….von hier aus keine weiteren Kommentare dazu…außer, dass es eine riesen Enttäuschung ist!!!