Happy new Bruce Year 2012 ! Ein Blick zurück.

Ein weiteres Jahr ist vorbei. 2012 wird uns wieder Bruce mit einem neuen Album und einer Tour begleiten. Der Album Titel bzw. Tour Titel sind immer noch unbekannt, was wiedereinmal etwas „Neues“ ist. Vielleicht sollte man die Tour die „Front Stage Tour“ nennen, auch dies ist etwas „Neues“.

Das letzte Jahr brachte uns wenig „Neues“ und eine sehr traurige Nachricht. Am 15. Januar war Bruce im Paramount Theater im Asbury Park bei „Light of Day“.Und am 29. Januar besuchte er das Stone Pony.  Im März war Bruce bei den Dropkick Murphys zu Gast, auf dessen Album er sie bei einem Song unterstützte. Im April besuchte die  Wonder Bar in New Jersey .  Im Mai 2011 wurde die Dokumentation von „The Promise“  auf DvD und Blu Ray veröffentlicht, zum Records Day gab es hierzu eine Single.

Aber der 18. Juni 2011, ein Samstag, schockte alle Tramps …. der Big Man ist von uns gegangen. Clarence Clemons, der wichtigste Teil der legendären E Street Band, der Liebling der Fans …. Er starb und wir trauerten.

Im Juli tritt Bruce wieder auf. Er spielte am 17. Juli ein Tribute mit anderen Musikern.  Am 23 Juli wurde er von Tramps am Strand in New Jersey gesichtet. Am ersten Oktober war er bei Stings Geburtstag Party im Beacon Theatre zu Gast und spielte einige Songs von Sting. Am 22. Oktober sammelte er im Stone Pony Geld für die Schule seine Sohnes. Und im November spielte er wieder mit Joe Grushecky & the Houserockers bei zwei Konzerten in Pittsburgh. Anfang November war er dann bei Stand Up For Heroes zu Gast.

Ende November ging es dann Schlag auf Schlag. Tour, neues Album (beides ohne Titel) wurden Angekündigt. Der Vorverkauf begann umgehend und erstmas gab es Front Stage Tickets und es gab  den Vor-Vor-Vor-Verkauf und den …..😀 . Karten wurden erstmals über O2 verkauft. Mich schockte vorallem, das die Tour als E Street Band Tour verkauft wird, ohne einen Hinweis, dass der Big Man verstorben ist.

Hier die Pressemitteilung:

„Seine Auftritte gelten als das Maß aller Dinge in der Rockmusik. Bei den Mammutkonzerten verbinden sich die Genialität, Leidenschaft und Glaubwürdigkeit von Bruce Springsteen mit dem Charisma seiner E Street Band und einer einzigen Publikumseuphorie. Sie haben damit eine eigene, unübertroffene Live-Dimension geschaffen, die seit vier Jahrzehnten die Fans in aller Welt bewegt. Im Frühsommer kommen Bruce Springsteen und die E Street Band nach Deutschland und Österreich. Ende Mai spielt die als beste Live-Band gerühmte Formation in Frankfurt, Köln und Berlin. Mitte Juli gastiert der Inbegriff des Stadionrock in Wien.

Die Geschichte der Rockmusik enthält nur wenige Mythen und Legenden, die einer kritischen Betrachtung standhalten. Die Protagonisten populärer Kultur, Medien- und Publikumssuperlative unterliegen meist einem kurzfristigen Verfallsdatum, das von Zeitgeist und Moden definiert wird. Bruce Springsteen und die E Street Band zählen zu den wenigen Künstlerpersönlichkeiten, die von diesem Mechanismus unberührt geblieben sind.

Schon über 40 Jahre wird die internationale Fangemeinde von dem aufrichtigen, romantischen und sozial engagierten Visionär fasziniert, der als „Zukunft des Rock’n’Roll“ apostrophiert wurde, jedoch Vergangenheit, Gegenwart und Perspektiven der Rockmusik gleichermaßen symbolisiert. Der in der Kleinstadt Freehold im US-Bundesstaat New Jersey aufgewachsene Musiker verkörpert die Glaubwürdigkeit und das Gewissen seiner Generation, die er immer wieder aufgerüttelt, überrascht und in seinen Bann gezogen hat.

Bezeichnungen wie „Boss“, „Marathon-Mann“, „Letzter Mohikaner der Rockmusik“ oder „Leader of the Gang“ bleiben schablonenhafte Versuche, einen Künstler zu beschreiben, der sich Vereinfachungen und Kategorisierungen entzieht. 24 Alben in einer Auflage von über 100 Millionen und mehr als ein Dutzend Grammies dokumentieren die Stationen einer Reise mit zahlreichen Erfolgsetappen, Hindernissen aber auch Kehrtwendungen, wenn der Erwartungsdruck zu groß wurde. Beispielsweise als „The River“ mit „Nebraska“ eines seiner dunkelsten und zugleich schönsten Alben folgte oder der „Philadelphia“-Euphorie und der „Greatest Hits“-Veröffentlichung die poetisch-folkloristische, an dem John Steinbeck-Roman „Früchte des Zorns“ orientierte Song-Sammlung „The Ghost of Tom Joad“.

Als Schlüsselwerk von Bruce Springsteen und der E Street Band gilt das 1984 veröffentlichte Album „Born in the USA“. Mit der Titelsingle und weiteren Hits wie „Dancing in the Dark“, „Cover Me“, „I am on Fire“, „Glory Days“, „I´m Going Down“ und „My Home Town“ erreichte Springsteens Message ein Millionenpublikum. Die Kehrseiten der Gesellschaft und des amerikanischen Traumes – Verlierer, Desperados und Träumer – wurden zu Material der Hymnen, die Bruce Springsteen in den Rang einer Ikone der Popkultur erhoben.

Die Springsteen-Saga beruht zu einem großen Teil auf der Suggestion seiner einzigartigen und unnachahmlichen Live-Präsenz. Hatte Springsteen es schon zu Anfang seiner Karriere wegen des Zeitlimits abgelehnt, im Vorprogramm zu spielen, so entstand hieraus sein Markenzeichen mehrstündiger Auftritte, die seiner spezifischen Dramaturgie folgend zu keiner Phase Langeweile aufkommen lassen.

In einem Zeitraum von rund drei Stunden entwickeln Bruce Springsteen und die E Street Band eine Dynamik und Energie bis hin zur absoluten Ekstase. Die Kraft der Songs packt den Zuschauer und führt ihn von Höhepunkt zu Höhepunkt bis zu den berühmten, ausufernden Zugaben. Die Fans erleben die leidenschaftlichste Live-Gruppe der Rockgeschichte, die nach Aussage von Bruce Springsteen besser spielt denn je.“

2 Kommentare

  1. Die Spammung auf das Album und die Tour wächst täglich!

  2. Die E-Street Band wurde 1972 von Bruce gegründet.
    Damals mit dabei waren offiziell:
    Garry W. Tallent,Clarence Clemons und Vini Lopez.
    1973 kam David Sancious noch hinzu,im Hintergrund war Little Steven immer anwesend.

    Bruce hat die E-Street Band immer wieder umbesetzt,Nils und Patti kamen erst 1984 zur Band.

    Die E-Street Band ist Bruce`s Begleitband,sie schreibt keine einzige Note und kein Wort wenn der Boss die Lieder schreibt.
    Wir dürfen diese grandiose Begleitband nicht überbewerten.
    Spätestens als Danny 2008 verstarb,ist nichts mehr wie es einmal war…

    WG


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